KTM Enduro Modelljahr 2020

KTM läutet als erster Hersteller das Enduro Modelljahr 2020 ein. Nach den großen Updates in den letzten Jahren wie etwa die Einspritzung bei den Zweitaktern, oder das neue Motorenkonzept der Viertakter, haben wir für dieses Modelljahr nur sanfte Änderungen an den Bikes erwartet - so viel gleich mal vorweg, wir haben uns getäuscht!

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Mattighofner sind im Hard Enduro Bereich seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge. Nichts desto trotz werden sie nicht müde, uns jedes Jahr mit Updates zu überraschen, die die Performance ihrer Bikes noch besser machen. Auch nach den großen Würfen der letzten beiden Jahren gibt es im neuen Modelljahr viele Neuigkeiten. Der augenscheinlichste Unterschied zur 19er Modellreihe ist das Bodywork. Im direkten Vergleich fällt eine schmälere Linie am Tank und am Heck auf. Erreicht wurde dies zum einen durch Tieferlegung des Kühlers und zum anderen durch eine neue Auspuffanlage (sowohl 2T als auch 4T). Dadurch verspricht man sich eine verbesserte Handhabung in extremen Situationen.

Auffallend ist auch der neue Rahmen, er kommt nun in schwarz anstatt orange. Obwohl die Geometrie des Rahmens gleich geblieben ist, wurde stark an der Steifigkeit des Rahmens gearbeitet. So wurde die seitliche Flexibilität und die Längssteifigkeit erhöht. In Kombination mit dem neuen Fahrwerkssetting bekommt man so ein besser balanciertes Bike. Apropos Fahrwerk, die Gabel bekam eine geringere Federrate dafür mehr Dämpfung. Dem PDS Federbein wurde ebenfalls eine neue Abstimmung verpasst.

Neue Auspuffanlagen

Mit dem Modelljahr 2020 kommen bei allen Modellen neue Auspuffanlagen zum Einsatz. Bei den Zweitaktern gut sichtbar, ist das neue Rillenprofil an der Birne. Dieses erhöht die Steifigkeit um Schäden beim Sturz zu verringern und macht die Bikes auch eine Spur leiser. Außerdem ist die Birne nun deutlich schmaler (sie steht also seitlich nicht mehr vor) und bietet mehr Bodenfreiheit. Beim Viertakter besteht die Auspuffanlage nun aus drei Teilen, somit lässt sich das Federbein ohne einer kompletten Demontage der Auspuffanlage ausbauen.

2 Takt Modellupdates

Die Zweitakter bekommen ein neues Mitglied in ihrer Familie. Die KTM 150 EXC TPI ersetzt die 125 EXC (Vergaser), somit bietet KTM nun alle Modelle mit Einspritzung und Homologation. Alle TPI Modelle erhalten nun einen zusätzlichen Umgebungsdrucksensor, dieser ermöglicht eine Anpassung des Luft/Benzin Verhältnisses in Echtzeit bei unterschiedliche Seehöhen. Bei den 250/300 fällt der Kickstarter weg, KTM versichert uns, dass durch die stärkere Batterie und einem verbessertem Kaltstartverhalten niemand dem Hebel nachweinen wird. Für all jene die das doch tun gibt es ein Nachrüst Set. Neu ist bei diesen beiden Modellen auch der neue Einbauwinkel. Die Motoren wurden um 1° noch vorne gedreht, somit wandern die Massen näher Richtung Mittelpunkt. Ein neuer Zylinderkopf bringt mit einem überarbeiteten Mapping eine noch geschmeidigere Leistungsentfaltung für die beiden großen Zweitakter.

4 Takt Modellupdates

Bei allen Viertaktern fällt der Knubbel vom Kickstarter weg. Ein nachrüsten des Kickstarter ist somit also nicht mehr möglich. KTM ging diesen Schritt, da die Nachrüst Sets der vorigen Modelle ganz einfach nicht bestellt wurden und bei den unzähligen verkauften Motorrädern keine Probleme mit dem Starter auftraten. Durch den Wegfall des Gussteils wird auch eine besserer Verlauf der Auspuffanlage möglich. Alle Viertakter erhalten neue Zylinderköpfe und Abstimmungen, bei 250/350 wirkt sich das sogar mit einem Leistungsplus von ca. 3Ps aus. Bei 450/500 wird der Kopf etwas niedriger. An dieser Stelle möchte ich das Thema Gewicht ins Spiel bringen, die Viertakter sind mit 103kg (250 EXC-F) bis 105,6 (500 EXC-F) die leichtesten ihrer Klasse und nahezu auf Zweitakt Niveau. Trotzdem werden die Bikes immer noch leichter, alleine beim Motor hat man bei der 250 EXC-F 350 Gramm, 350 EXC-F 500 Gramm und bei den beiden Großen 800 Gramm eingespart. Der Motor der 250 EXC-F wiegt nun nur mehr 27,9kg. Eigentlich Wahnsinn wie viel da eingespart wurde wenn man das mit den EXC Bikes aus 2016 vergleicht.

Welches Bike für welchen Anwender

Grundsätzlich muss man festhalten, dass alle Bikes, mit Ausnahme der 150 EXC TPI eine irrsinnig große Bandbreite in Sachen Einsatzgebiet haben. Ich bin auch davon überzeugt, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis bei der Mutter aller Extrem Enduro Events, dem Erzbergrodeo, ein Viertakter als erster Zielflagge beim Hare Scramble sieht. Demgegenüber stehen die neuen TPI’s die durch ihre smoothe Leistungsentfaltung und den Wegfall der Zweitakt typischen Vibrationen auch bei schnellen Endurance Rennen Sinn machen. Nichts desto Trotz hier meine persönliche Empfehlung welches Bike für welchen Anwender:

KTM 150 EXC TPI

Die Neue ist die quirligste in der EXC Familie. Mit nur 96,8 kg (trocken, fahrbereit) legt sie ein Fahrverhalten an den Tag, das einem Fahrrad gleichkommt. Die Abstimmung des Motors ist eigentlich für diese Kubatur atypisch, denn sie liefert bereits in den unteren Drehzahlen gute Leistung und steigert dieses dann auch halbwegs linear mit zunehmender Drehzahl. Der klassische 125 Bämmm bleibt bei ihr aus. Meine Empfehlung für die 150er richtet sich an junge Leichtgewichter die ein ebenbürtiges Enduromotorrad suchen und damit auf der Sonderprüfung ordentlich Gas geben wollen. Eine Empfehlung geht aber auch an Leute mit dicker Brieftasche, die ein wieselflinkes Spaßbike als Zweitmotorrad suchen.

SixDays und Sondermodell Erzbergrodeo, neuer 2T-Hubraum mit Einspritzung 150 EXC TPI. Zusammen mit den Stars des Red Bull KTM Factory Racing-Teams wurden die neuen KTM-Enduros dazu entwickelt auf den steilsten Anstiegen, in schwierigstem Terrain und im tiefsten Schlamm zu bestehen.

KTM 150 EXC TPI

Das Lineup des Jahres 2020 beinhaltet die neue, Euro-4-taugliche KTM 150 EXC TPI, die KTM 250 EXC TPI und die KTM 300 EXC TPI mit 2-Takt-Motor sowie die 4-Takter KTM 250 EXC-F, KTM 350 EXC-F, KTM 450 EXC-F und KTM 500 EXC-F.

  • KTM 300 EXC TPI
  • KTM 450 EXC-F SECHSTAGE
  • KTM 300 EXC TPI ERZBERGRODEO
  • KTM 350 EXC-F
  • KTM 300 EXC TPI
  • KTM 450 EXC-F SECHSTAGE
  • KTM 300 EXC TPI ERZBERGRODEO
  • KTM 350 EXC-F
  • KTM 300 EXC TPI
  • KTM 450 EXC-F SECHSTAGE

 

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Die Details

Dank der technischen Fortschritte, die KTM in den letzten Jahren bei seinen Enduro-Maschinen gemacht hat, bietet diese breite Palette an KTM EXC-Modellen die neuesten Innovationen. Die Enduros des Modelljahres 2020 werden von neuen und noch effizienteren Motoren angetrieben und besitzen ein überarbeitetes WP XPLOR-Fahrwerk. Hinzu kommen ein geschärftes Handling, ein neues Bodywork, einen neuen Luftfilterkasten, ein neues Kühlsystem und eine neue Auspuffanlage. In Kombination mit einem hochwertigen NEKEN-Lenker, Brembo-Bremsen, No-Dirt-Fußrasten und CNC-gefrästen Naben mit Giant-Felgen macht das die KTM EXC-Modelle des Modelljahres 2020 zu den schnellsten und extremsten Sportenduros auf dem Markt.

SixDays Modell

Die KTM SIX DAYS-Spitzenmodelle bieten ein umfangreiches Paket an Premium-Komponenten, was diesen in aller Welt erfolgreichen Enduros zu ihrem hervorragenden Ruf verhilft, die besten Renngeräte am Markt zu sein. Das Design der SIX DAYS-Modelle zitiert das International Six Days Enduro-Rennen und zelebriert so den Enduro-Sport mit einer breiten Auswahl an KTM PowerParts, welche sie von der Standardausstattung der KTM EXC-Modelle abheben.


Sondermodell Erzbergrodeo -500 Stück gibt es vom Sondermodell Erzbergrodeo

Zusätzlich dazu präsentiert KTM die prestigeträchtige KTM 300 EXC TPI ERZBERGRODEO. Dieses auf 500 Stück limitierte Sondermodell wurde geschaffen, um den 25. Geburtstag des legendären Hard-Enduro-Rennens in Österreich zu feiern. Mit einer langen Liste an zusätzlichen READY TO RACE-Teilen sowie exklusiven Grafiken gibt es kein besseres Bike für die Reise ins Extreme.

„Die neuen KTM EXC-Enduros sind zu allem bereit. Angesichts brutaler Herausforderungen wie der World Enduro Super Series, welche klassische Enduro-Rennen ebenso beinhaltet wie einige der härtesten Events der Welt, müssen die KTM EXC-Modelle auf extreme Bedingungen vorbereitet sein. Dank der Bemühungen unserer Entwicklungsteams in aller Welt, welche selbst leidenschaftliche Motorradfahrer sind und die Wünsche unserer Kunden verstehen, und dank unserer Werksfahrer, die unsere Bikes ultimativen Langzeittests unterziehen, verbessern wir unsere unerreichten Enduros mit atemberaubender Geschwindigkeit weiter. Die KTM EXCs des Jahres 2020 stellen eine neue Generation von Enduros dar, die auf eine herausragende Ahnenreihe zurückblicken und mit den neuesten Innovationen aufstrebende Enduristen und Profis in gleichem Maße zufriedenstellen“, so KTMs Senior Product Manager Offroad Joachim Sauer.

Um auch noch das letzte Quäntchen Performance aus den neuen EXCs herauszukitzeln, hat KTM eine Auswahl hochwertiger PowerParts entwickelt, mit denen Fahrer ihre Maschinen weiter aufwerten können.
Passend zu den neuen Modellen gibt es für KTM-Enduro-Fans eine breite Palette an Fahr-, Schutz- und Freizeitbekleidung. KTM PowerWear stellt sicher, dass sie auf und abseits ihres Bikes immer READY TO RACE sind.

Die neuen EXC-Modelle werden ab Mitte Juni bei den KTM Händlern in Deutschland verfügbar sein.

KTM zieht bei den Preisen an und überschreitet die 11.000 Euro Grenze. Dafür hat man ordentlich bei den neuen 2020er Modellen nachgelegt.

Man kann bei den Sixdays-Modellen die Mehrkosten auf Grund der hochwertigen Zusatz-Ausstattung rechtfertigen. Die 300 EXC TPI Sixdays ist 750 Euro teurer als die 250er. Bei den Standard-Modellen sind es nur 200 Euro. Mittlerweile hat sich die 300 EXC TPI zur bestverkauftesten Sportenduro weltweit gemausert. Die 350 EXC-F ist noch immer der gefragteste Hubraum bei den Viertaktern.

PREISE KTM-Standard-Modelle 2020

Zweitakter

  • 150 EXC TPI 8.795,00 Euro
  • 250 EXC TPI 9.795,00 Euro
  • 300 EXC TPI 9.995,00 Euro

Viertakter

  • 250 EXC-F 10.295,00 Euro
  • 350 EXC-F 10.545,00 Euro
  • 450 EXC-F 10.745,00 Euro
  • 500 EXC-F 10.945,00 Euro

PREISE KTM-Sixdays-Modelle 2020

Zweitakter

  • 250 EXC TPI Sixdays 10.495,00 Euro
  • 300 EXC TPI Sixdays 11.245,00 Euro

Viertakter

  • 250 EXC-F Sixdays 10.995,00 Euro
  • 350 EXC-F Sixdays 11.245,00 Euro
  • 450 EXC-F Sixdays 11.445,00 Euro

Sonderausstattung im Vergleich zum Standard-Modell

  • WP-XPlor-48-Split Gabel mit Preload-Adjuster
  • Sixdays-Sitzbank
  • Supersprox-Stealth-Kettenrad
  • Rahmen und Kettenschleifer orangefarben
  • Schwimmend gelagerte Bremsscheibe vorn
  • Ungelochte Hinterrad-Bremsscheibe
  • Neue Felgen mit Sixdays-Logo
  • Kunststoff-Motorschutz
  • Elektrolüfter für alle Viertakter
  • Orangefarbene gefräste Gabelbrücken
  • Lenker mit Sixdays-Logo
  • Mapping-Schalter
  • Bremspedal-Sicherungskabel
  • Schalldämpfer mit Sixdays-Emblem
  • Vorderradachse mit Schnellwechselsystem
  • Sixdays-Dekor

PREIS Sonderedition "Erzbergrodeo"

  • 300 EXC TPI Erzbergrodeo 11.245 Euro

Sonderausstattung im Vergleich zum Standard-Modell

  • Factory-Sitzbank
  • Geschlossene Hebelschützer
  • Supersprox-Stealth-Kettenrad
  • Power-Parts Kettenschleifer
  • Bremsscheiben-Protektor hinten
  • Geschlossener Bremsscheibenschutz vorn
  • Factory-Räder mit beschichteten Naben
  • Ungelochte Hinterrad-Bremsscheibe
  • Kunststoff-Motorschutz
  • Kühlerschützer
  • Elektrolüfter
  • Kühlwasser-Expansionsbehälter
  • Orangefarbene gefräste Gabelbrücken
  • Mapping-Schalter
  • Bremspedal-Sicherungskabel
  • Bergeschlaufen
  • Power-Parts Öleinfüll-Verschlussschraube
  • Kupplungsnehmerzylinder-Schutz
  • Metzeler Extreme Soft Hinterradreifen
  • Erzbergrodeo-Dekor

Die auf 500 Einheiten limitierte Erzbergrodeo Edition auf Basis der 300 EXC TPI sollt laut KTM bereits ausverkauft sein. Es stehen angeblich nur noch 10 Einheiten für den Verkauf weltweit bereit.

 

 

 

KTM Motocross SX 2020

Die in aller Welt unschlagbare KTM Motocross SX 2020 ist jetzt noch besser. Vom Juniorenmodell KTM 50 SX bis zum Kraftpaket KTM 450 SX-F erfuhren alle KTM SX-Modelle des Jahres 2020 Verbesserungen, um die Performance weiter zu steigern. Damit sind sie READY TO RACE wie nie zuvor.

Wenn es darum geht, in den prestigeträchtigsten Rennserien der Welt zu bestehen, heißt Stillstand Rückschritt. KTMs Mission, die schärfsten Waffen für die hitzigsten Schlachten zu bauen, zeigt sich in der herausragenden Performance seiner Teams in der AMA Supercross und der FI M-Motocross-Weltmeisterschaft. Die READY TO RACE-Mentalität und die Entwicklungsarbeit für die Siege in den schwierigsten Rennen der Welt fließen direkt in die Serienmodelle ein.

Nach der letztjährigen Einführung der bahnbrechenden neuen KTM SX-Generation wurden jetzt die Motoren der 2-Takter KTM 125 SX, KTM 150 SX und KTM 250 SX sowie die 4-Takter, bestehend aus der KTM 250 SX-F, der KTM 350 SX-F und der KTM 450 SX-F, für das Modelljahr 2020 weiter verbessert. So wird sichergestellt, dass sie ihren Thron verteidigen können und jederzeit für neue Schlachten gerüstet sind. Die Detail-Verbesserungen, welche in Zusammenarbeit mit KTMs Testfahrern in Europa und den USA sowie seinen Werksfahrern in aller Welt entwickelt wurden, ergänzen die ohnehin hochwertige Serienausstattung der KTM SX-Reihe
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Neue Grafiken und Farben verhelfen ihnen zu einer frischen Optik für die neue Saison. Während das in dieser Klasse unerreichte Lineup von KTM serienmäßig über eine Elektrostartersystem und einen Map-Select-Switch mit integrierter Traktionskontrolle und Launch-Control bei den 4-Taktern, Premium-Bremsen von Brembo sowie No-Dirt-Fußrasten verfügt. Hochwertige Auspuffanlagen, Verkleidungsteile und Sitzbänke gehören ebenso dazu wie überarbeitete WP XACT-Fahrwerke mit bewährter AER-Technik, welche das Handling der Modelle 2020 weiter schärften.

Von denselben Technikern entwickelt, die auch für die Renn-Bikes von Jeffrey Herlings, Antonio Cairoli und Cooper Webb verantwortlich zeichnen, setzen auch die Sportminicycles von KTM weiterhin Maßstäbe in der Welt der rennfertigen Motorräder für Junioren. Für das Modelljahr 2020 bekamen die KTM 50 SX, die KTM 65 SX und die KTM 85 SX eine neue Optik verpasst und besitzen für präzises Handling und herausragende Stabilität auf härtestem Motocross-Terrain die bewährte WP XACT-Federung.

Alle Junioren-Modelle warten mit Premium-Komponenten wie hochwertigen Bremsen von Formula, einem hochfesten Stahl-Rahmen, einem ergonomisch gestalteten Bodywork und High-Performance-Motoren auf. Für das Modelljahr 2020 besitzt die KTM 65 SX eine überarbeitete Kennlinie für noch bessere Performance, während ihr Vergaser für noch spontanere Leistungsabgabe optimiert wurde. Ihr großer Bruder, die KTM 85 SX, kommt jetzt mit einer neuen Ausgangswelle daher. Außerdem wurde der Endschalldämpfer der KTM 85 SXüberarbeitet, um Gewicht zu sparen.

Zusätzlich gesellt sich die neue, elektrisch angetriebene KTM SX-E 5 zu den Sportminicycles und bietet Junioren eine weitere konkurrenzfähige Option. Sie basiert auf dem High-End-Fahrwerk der KTM 50 SX, wird aber von einem Elektromotor angetrieben. Die KTM SX-E 5 ist einfach zu fahren, verursacht keinerlei Emissionen, ist leise und beinahe wartungsfrei. Außerdem kann die Sitzhöhe dieses aufregenden neuen Modells im KTM-Lineup frei auf Fahrer zwischen 4 und 1.0 Jahren eingestellt werden. Damit bietet sie völlig neue Möglichkeiten und ein erweitertes Einsatzspektrum für den Nachwuchs. Die KTM SX-E 5 kommt im Sommer 2019 auf den Markt.

„Um auf diesem hohen Niveau des Rennsports zu bestehen, muss man konstant Entwicklungsarbeit leisten. Diese Arbeit hört nie auf — egal, ob hier in Mattighofen oder mit unseren Technikern in den USA. Die KTM SX-Baureihe des Jahres 2020 wurde in vielen Bereichen verbessert und gegenüber der bahnbrechenden neuen Generation des letzten Jahres verfeinert, und wir können jetzt schon sehen, dass sich unsere Anstrengungen bezahlt machen — unsere Athleten in der Supercross-Serie und der Motocross-Weltmeisterschaft konnten diese Saison bereits einige fantastische Resultate erzielen. Die KTM Sportminicycles werden vom selben F&E-Team entwickelt wie ihre großen Brüder, sodass die Bikes des Modelljahres 2020 mit ihren Detail-Verbesserungen auch weiterhin das Nonplusultra in dieser Klasse darstellen. Zusätzlich dazu freuen wir uns, unser mit Spannung erwartetes elektrisch angetriebenes Minicycle, die KTM SX-E 5 anzukündigen, die im Sommer bei den Händlern stehen wird", sagt KTMs Senior Product Manager Offroad, Joachim Sauer.

Um eine neue KTM SX oder ein KTM Sportminicycle optisch zu individualisieren oder die Leistungsfähigkeit weiter zu steigern, sind die KTM PowerParts genau das Richtige. Diese Komponenten werden parallel zu den neuen Modellen entwickelt und kitzeln auch noch das letzte bisschen Performance aus einer KTM heraus.

 

Ab Mai stehen die 2020er SX Modelle bei den Händlern – früh wie nie. Denn für die 2020er Modellreihe wurden nur kleine Verbesserungen nach der in 2019 bereits vollständigen Modell-Überarbeitung vorgenommen. Da konnte man sich in der SX-Abteilung etwas zurücklehnen, während man in der EXC-Abteilung sicherlich mächtig ackerte. Denn beide Abteilungen wechseln sich bekanntlich mit massiven Überarbeitungen im 2-Jahres-Rythmus ab, weshalb man für 2020 kaum Neuerungen im SX-Segment erwarten durfte

 

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NEUERUNGEN 2020 - modellübergreifend -

  • Optimierung der Motoren
  • Neue Grafik und Farben

NEUERUNGEN 2020 - modellspezifisch -

  • SX 65 mit überarbeitetem Mapping für verbesserte Performance
  • SX 65 mit neuem Vergaser-Setup
  • Neue Ausgangswelle für die SX 85
  • Leichterer Schalldämpfer an der SX 85

Modellerweiterung 2020 - E-Mobilität -

  • TM SX-E 5 aus Basis der KTM SX 50 für Fahrer zwischen 4 und 10 Jahren

Im Prinzip kann man von einer nahezu deckungsgleichen Modellreihe wie in 2019 sprechen, die nur minimale Änderungen spendiert bekam. Preislich legt man auch für 2020 nach und erhöht erneut im Schnitt um 100 bis 300 Euro je Modell.

Preise SX-Modelle 2020

Viertakter

  • 450 SX-F 10.345,00 Euro
  • 350 SX-F 10.045,00 Euro
  • 250 SX-F 9.745,00 Euro

Zweitakter

  • 250 SX 9.145,00 Euro
  • 150 SX 8.945,00 Euro
  • 125 SX 8.345,00 Euro
  • 85 SX 5.995,00 Euro (19"/16")
  • 85 SX 5.995,00 Euro (17"/14")
  • 65 SX 4.895,00 Euro
  • 50 SX 3.895,00 Euro

 

 

 

KTM 790 Adventure - leicht, leistungsstark und mit fortschrittlicher Elektronik

Nichts Geringeres als das Beste möchte KTM mit der 790 Adventure und der 790 Adventure R in der Klasse der mittleren Reiseenduros etablieren. Als Marktführer im Offroad-Segment hat man schließlich einen Ruf.

Da wirken Bezeichnungen wie die „stärkste und geländegängigste Enduro der Mittelklasse“ und „ausgeprägte Dynamik mit einem Leistungsgewicht, wie sonst bei deutlich hubraumstärkeren Bikes“ fast schon wie die Pflicht vor der Kür.

 

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Die KTM 790 Duke machte es in der Naked-Mittelklasse vor, nun soll es die 790 Adventure und ihre noch geländegängigere Schwester 790 Adventure R auch in der Enduro-Mittelklasse richten – KTM will doch nur überall am besten sein! „Gut Ding braucht Weile“ passt im Falle der neuen Adventure-Bikes auch sehr gut, immerhin waren schon zig Prototypen unterwegs, um Daten zu sammeln, die der 790 Adventure und der 790 Adventure R den letzten Schliff verpassen sollten.

Nun ist es aber so weit, laut KTM ist schon die normale 790 Adventure ein Motorrad, das auf der Straße genauso zuhause ist wie im Gelände. Diese dynamische und für alle Fahrer taugliche Reiseenduro hat die Performance, um selbst hubraumstärkere Maschinen das Fürchten zu lehren, und bietet Fahrer wie Sozius einen hohen Alltagskomfort. Die KTM 790 Adventure bedient sich des kompakten LC8-Kraftwerks von KTM, der 799-cm³-Reihen-2-Zylinder wurde aber speziell an dieses Motorrad angepasst und so abgestimmt, um den speziellen Bedürfnissen des Adventure-Fahrers zu entsprechen. Mit 95 PS und 88 Nm Drehmoment liefert dieser Motor Leistungs- und Drehmomentwerte ab, für die man normalerweise zu einem hubraumstärkeren Motorrad greifen muss. Vor allem aber gibt der Motor seine Kraft auf kultivierte und direkte Art und Weise ab.

Auch die Ergonomie passt bei der neuen KTM 790 Adventure

Der kompakteste Motor in diesem Segment eröffnet dem Fahrer der KTM 790 Adventure zahlreiche Vorteile, unter anderem in Sachen Ergonomie und Handling. Das Fahrwerk verwendet den kompakten LC8c-Motor als tragenden Teil und da der Schwerpunkt – unter anderem durch den niedrig angebrachten 450-km-Kraftstofftank – niedrig gehalten wird, ist auch die Sitzhöhe niedrig, was das Motorrad für Fahrer vieler Körpergrößen geeignet macht. Weitere Vorteile des oberen Teils des Tanks sind, dass Abenteurer eine bessere Rückmeldung bekommen und dass der Komfort und die Kontaktpunkte verbessert werden. Außerdem ermöglicht er ihnen bei Bedarf eine große Bewegungsfreiheit – zum Beispiel beim Offroad-Fahren.
Ein hochwertiges Fahrwerk an der KTM 790 Adventure

Die Federung vom Typ WP APEX bietet 200 mm Federweg an beiden Enden sowie eine Dämpfungsabstimmung, die perfekt zum Adventure-Fahren passt. Egal, ob man zu zweit unterwegs ist oder Feldwege und schlechte Straßen bewältigt: Dieses Motorrad bleibt stabil und liefert einen fantastischen Alltags-Komfort – alles, ohne die typische, dynamische KTM-Performance aus den Augen zu verlieren. Speichenräder in waschechten Offroad-Dimensionen – 21 Zoll vorne und 18 Zoll hinten – sind mit den Federelementen verbunden. Diese leichten und dennoch robusten Räder sind mit Avon Trailrider-Reifen ausgestattet.

Erwartungsgemäß volles Elektronikpaket bei der KTM 790 Adventure

Wenn es um Elektronik geht, ist die Philosophie von KTM simpel: Sie muss es erlauben, die Performance des Bikes zu erleben, und eingreifen, ohne den Fahrspaß zu schmälern. Beim Adventure-Fahren weißt man nie, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Deshalb bietet die KTM 790 Adventure viele Fahrassistenzsysteme und ist in diesem Segment technisch wohl unerreicht. So ist die KTM 790 Adventure etwa mit verschiedenen Fahrmodi ausgerüstet, die über den Menüschalter links am Lenker einfach zu bedienen sind und dem Fahrer erlauben, ihr gesamtes Potential zu nutzen. Die Modi Street, Offroad, Rain und der optionale Rally-Modus verändern das Verhalten und die Natur des Motors. Indem der Fahrmodus verändert wird, ändern sich die Gasannahme, die Stufe der Traktionskontrolle und – je nach Modus – die Höchstleistung. Auf der Straße sorgt die schräglagenabhängig regelnde Elektronik dafür, dass du selbst in voller Schräglage die ganze Power und Bremsperformance des Bikes nutzen kannst.

Farb-TFT-Display auch auf der KTM 790 Adventure

Darüber hinaus ist die KTM 790 Adventure mit einem hochmodernen TFT-Display ausgestattet. Das farbenprächtige 5-Zoll-Display ist in jeder Situation einfach abzulesen, konfigurierbar und passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse der Umgebung an. Die wichtigsten Informationen sind so angeordnet, dass der Fahrer sie jederzeit sofort sieht, während er wählen kann, welche anderen Informationen angezeigt werden sollen. Dank dieses beeindruckenden Displays ist das KTM MY RIDE-System integriert, das Abenteurern ermöglicht, mit der Welt in Verbindung und auf dem richtigen Weg zu bleiben und während der Fahrt unterhalten zu werden. Mit Hilfe dieses Systems können Smartphones mit dem Motorrad verbunden werden, um Anrufe anzunehmen oder abzulehnen, Musik zu hören und – mit der optionalen App – Turn-by-Turn-Navigation am Display mit Audio-Instruktionen zu verwenden.

 


KTM 690 SMC R

Gute Neuigkeiten für alle Sumo-Fans von KTM: der Mattighofener Hersteller hat auf der EICMA in Mailand die KTM 690 SMC R für das Modelljahr 2019 vorgestellt. Supermoto-Fans können aufatmen. Sie wurden von den Österreichern bis 2016 mit der SMC 690 bestens bedient.

In beiden Jahren war sie in Deutschland der Bestseller von KTM. Doch damit war 2017 Schluss. Denn der neue, prächtige Single mit Euro-4-Homologation wurde bisher nur in der KTM Duke/R und der Husqvarna 701 verbaut.

Doch jetzt wurde die KTM 690 SMC R mit der jüngsten Generation des LC4-Motors ausgestattet. er leistet 74 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 73,5 Nm bei 6.500/min bereit. Damit ist er der derzeit stärkste in Serie produzierte Single.

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Assistenzsysteme, Fahrwerk, Preis

Mit Kurven-ABS, schräglagenabhängig regelnder Traktionskontrolle, Motorschleppmoment-Regelung, den Fahrmodi Street und Sport sowie einem Quickshifter ist die neue KTM 690 SMC R serienmäßig ausgestattet. Wenn das ABS auf den "Supermoto-Modus" gestellt wird, ermöglicht es Hinterrad-Drifts, ohne dass der Pilot das Vertrauen in das Vorderrad verliert.

Der Stahl-Gitterrohrrahmen ist neu, der Kunststofftank selbsttragend sowie um 1,5 Liter voluminöser als bei der Vorgängerin, das Fahrwerk wurde komplett überarbeitet: hinten federt ein WP-Federbein mit Pro-Lever-Umlenkung, vorne ist es die WP USD APEX mit 48 mm Durchmesser. Vorne werden 215 mm, hinten 240 mm Federweg bereit gestellt.

Wie viel die neuen KTM-Modelle kosten werden, ist noch nicht bekannt. In der Vergangenheit waren die Husqvarna-Modelle im Vergleich allerdings einen Hauch teurer. Momentan kosten die Husqvarna 701 Supermoto und die Husqvarna 701 Enduro jeweils 9.795 Euro.

 

Technische Daten:

  • Motor: Einzylinder-4-Takt-Motor
  • Hubraum: 690 cm³
  • Bohrung / Hub: 105 / 80 mm
  • Drehmoment: 73,5 Nm bei 6.500 U/min
  • Verdichtung: 12,7:1
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Druckumlaufschmierung mit 2 Ölpumpen
  • Flüssigkeitskühlung
  • Antihopping Kupplung, hydraulisch betätigt
  • Traktionskontrolle: MTC (2-Modi, abschaltbar)
  • Stahl-Gitterrohrrahmen
  • Selbsttragender Kunststofftank
  • Lenker: Aluminium, konifiziert, Ø 28 / 22 mm
  • Federung vorne: WP USD APEX 48 mm
  • Federung hinten: WP Federbein mit Pro-Lever-Umlenkung
  • Federweg vorne / hinten: 215 / 240 mm
  • Bremse vorne: Vierkolbenbremse, schwimmend gelagert, BremsscheibeHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! Ø 300 mm
  • Bremse hinten: Einkolbenbremse, schwimmend gelagert, Bremsscheibe Ø 240 mm
  • Bosch Kurven-ABS mit abschaltbarem Supermoto-Modus
  • Speichenräder mit Alu-Tubelessfelgen 3,50 × 17"; 5,00 × 17"
  • Reifen: 120/70 ZR 17; 160/60 ZR 17
  • Kette: X-Ring 5/8 × 1/4"
  • Steuerkopfwinkel: 63,6°
  • Nachlauf: 107,7 mm
  • Radstand: 1.470 mm
  • Bodenfreiheit: 238 mm
  • Sitzhöhe: 890 mm
  • Tank: ca. 13,5 Liter
  • Gewicht: ca. 147 kg (ohne Kraftstoff)

 KTM 690 Enduro R 

Wie die Supermoto bekommt auch die KTM 690 Enduro R die jüngste Generation des LC4-Motors eingepflanzt, der mit seinen 74 PS der stärkste in Serie verbaute Einzylinders sein soll.

74 PS und 73,5 Nm maximales Drehmoment bei 6.500/min – der aktuelle 690er-Einzylinder kommt nun nach der modellgepflegten 690 Duke auch in der neuen Generation KTM 690 Enduro R zum Einsatz. KTM spendiert ihr außerdem eine neue Sitzbank, die zusammen mit der überarbeiteten Verkleidung für mehr Bewegungsfreiheit sorgen soll.
Federung der EXC-Modelle

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Ebenfalls neu ist das Fahrwerk mit der WP XPLOR-Federung, die sich die neue 690 Enduro R aus dem Teileregal der EXC-Modelle krallt. Auf harmlosen Feldwegen soll es genauso für Vertrauen und einfaches Handling sorgen wie in extremen Geländepassagen. Und auch die Straßentauglichkeit der KTM 690 Enduro R soll dank des neuen Fahrwerks gewährleistet sein – wer die Enduro R per Anhänger zum Einsatzgebiet karrt, soll es nicht auf das Bike selbst schieben können, so der Hersteller.

Wie auch die SMC R kommt die KTM 690 Enduro R mit zwei Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Motorschleppmoment-Regelung und Quickshifter.

Technische Daten

  • Motor: Einzylinder-4-Takt-Motor
  • Hubraum: 690 cm³
  • Bohrung / Hub: 105 / 80 mm
  • Drehmoment: 73,5 Nm bei 6.500 U/min
  • Verdichtung: 12,7:1
  • Getriebe: 6 Gänge
  • Druckumlaufschmierung mit 2 Ölpumpen
  • Flüssigkeitskühlung
  • Antihopping Kupplung, hydraulisch betätigt
  • Traktionskontrolle: MTC (2-Modi, abschaltbar)
  • Stahl-Gitterrohrrahmen
  • Selbsttragender Kunststofftank
  • Lenker: Aluminium, konifiziert, Ø 28 / 22 mm
  • Federung vorne: WP USD XPLOR 48 mm
  • Federung hinten: WP Federbein mit Pro-Lever-Umlenkung
  • Federweg vorne / hinten: 250 / 250 mm
  • Bremse vorne: Vierkolbenbremse, schwimmend gelagert, BremsscheibeHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! Ø 300 mm
  • Bremse hinten: Einkolbenbremse, schwimmend gelagert, Bremsscheibe Ø 240 mm
  • Bosch Kurven-ABS mit abschaltbarem Offroad-Modus
  • Speichenräder mit Alufelgen 1,85 × 21"; 2,50 × 18"
  • Reifen: 90/90 21; 140/80 18
  • Kette: X-Ring 5/8 × 1/4"
  • Steuerkopfwinkel: 62,3°
  • Nachlauf: 117,3 mm
  • Radstand: 1.502 mm
  • Bodenfreiheit: 270 mm
  • Sitzhöhe: 910 mm
  • Tank: ca. 13,5 Liter
  • Gewicht: ca. 146 kg (ohne Kraftstoff)

 

 

KTM 790 DUKE

Der völlig neu entwickelte KTM-Paralleltwin mit dem Kürzel „LC8c“ steht mit 86 Nm maximalem Drehmoment und 105 PS Leistung sehr gut im Futter. Dazu kommen ABS, Traktionskontrolle. Quickshifter+, Fahrmodi und mehr.

Das Herzstück der KTM 790 DUKE bildet der neue LC8c- Paralleltwin mit 799 ccm Hubraum, zwei oben liegenden Nockenwellen und 75 Grad Hubzapfenversatz. Der neue und für KTM erste Paralleltwin mit 86 Nm maximalem Drehmoment bei 8.000 U/min und einer Spitzenleistung von 105 PS soll zu den leichtesten und kompaktesten Motoren! seiner Klasse zählen und sich durch eine besonders geringe Baubreite für extreme Schräglagenfreiheit auszeichnen. Dazu soll auch die eng geführte Auspuffanlage aus Edelstahl mit elliptischem Schalldämpfer beitragen. Leider konnte der spektakuläre Underseat-Auspuff des Prototypen nicht verwirklicht werden. Zwei Ausgleichswellen dienen der Minimierung der Vibrationen. Wahlweise ist die neue KTM 790 DUKE in einer Variante mit 95 PS erhältlich, die sich für die Fahrerlaubnis der Klasse A2 auf 44 PS drosseln lässt. Mit einem Verbrauch von nur 4,4 l auf 100 km und einem CO2-Ausstoss von 102,8 g/km ist das Modell laut KTM bei aller Sportlichkeit äußerst sparsam.

KTM 790 Duke mit A2-Führerschein

Der neue Motor steckt in einem Rahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl, der zur weiteren Gewichtsersparnis den Motor als tragendes Bauteil mit einbezieht. Eine optimierte Steifigkeitsverteilung trägt laut KTM in jeder Fahrsituation zum transparenten Feedback für den Fahrer bei. Markante Beispiele für multifunktionales KISKA-Design: Der Leichtmetall-Heckrahmen mit integriertem Luftfilterkasten und Lufteinlässen im Bereich unterhalb der Sitzbank kommt ohne jegliche Kunststoffabdeckungen oder zusätzliche verschraubte Halterungen aus. Das LED-Rücklicht ist direkt in den Kennzeichenhalter integriert, während der Tankspoiler neben seiner aerodynamischen Funktion zugleich eine ergonomisch günstige Kontaktfläche bildet.

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KTM 790 Duke Fahrwerk: WP Suspension

Neben speziellen Fahrwerksgeometrie mit einem vergleichsweise langen Radstand sollen nicht zuletzt die Feder- und Dämpfungselemente von WP Suspension zum scharfen Einlenkverhalten und der sportlichen Fahrdynamik der KTM 790 DUKE beitragen. Die eigens entwickelte Upside-down-Gabel mit 43 Millimetern Standrohrdurchmesser in Open-Cartridge-Bauweise verwendet eine Split-Technologie, welche eine effizientere Dämpfung ermöglichen soll. Das hintere, Gasdruck-unterstützte Federbein von WP Suspension mit progressiver Tragfeder und einstellbarer Vorspannung ist direkt an der Fachwerkschwinge aus Leichtmetallguss angelenkt.

KTM 790 Duke Traktionskontrolle, ABS, Quickshifter+, Launch Control, Fahrmodi

Dazu kommen zahlreiche Fahrerassistenzsysteme, die bisher nur in der Topliga zu finden waren: So wird die kraftvolle 300-mm-Doppelscheibenbremse mit Radialbremszangen vom abschaltbaren Kurven- ABS mit Supermoto-Modus unterstützt. Die schräglagenabhängige Motorrad-Traktionskontrolle (MTC), die Motorschleppmoment-Regelung (MSR), Quickshifter+ und Launch-Control sowie die KTM Fahrmodus-Technologie mit vier Fahrmodi, inklusive dem konfigurierbaren „Track“-Modus, sind ebenfalls serienmäßig. Zum modernen TFT-Display ist optional die kabellose Smartphone- Integration KTM MY RIDE für die Freisprech- und Audioplayer- Funktion erhältlich.

 


 

KTM 1290 SUPER DUKE GT

Der überholte Sports Tourer und „The Beast“ mit neuem Gesicht. KTM enthüllte die verschärfte, stärkere und noch kultiviertere neue Version seines Premium-Sports Tourers, der KTM 1290 SUPER DUKE GT für die Saison 2019, während ‚THE BEAST‘ – die KTM 1290 SUPER DUKE R – optisch überarbeitet wurde und nun in zwei neuen Designs erhältlich ist.

Der radikalste Langstrecken-Sports Tourer am Markt verwendet die besten Elemente von ‚The Beast‘, also die phänomenale Power, das fantastische Handling auf der Straße und die Rennstrecken-Fähigkeiten der KTM 1290 SUPER DUKE R, und verpackt sie in einem Motorrad, das genauso gerne tausende Kilometer abspult, wie es im Kurvenwald räubert.

Auch die neueste Generation des 75-Grad-V2 namens LC8 mit 1.301 cm³ entstammt ihrer bärenstarken Schwester mit dem ‚R‘-Kürzel. Die KTM-Ingenieure haben diesem überarbeitete Resonatoren, Einlassventile aus Titan und ein neues Mapping verpasst, um ihm unglaubliche 175 PS und 141 Nm Drehmoment zu entlocken. Kein Wunder also, dass Power zu jeder Zeit reichlich zur Verfügung steht. Neben der geschmeidiger abgelieferten Performance bietet der neue Quickshifter+ geschmeidiges Rauf- und Runterschalten ohne Kupplung – ein Vorteil für Fahrer und Sozius gleichermaßen.

Mit der ganzen Palette von KTMs besten elektronischen Performance- und Fahrassistenzsystemen steckt die KTM 1290 SUPER DUKE GT auch technisch voller Leckerbissen. Bremssystem und Traktionskontrolle regeln schräglagenabhängig und sorgen, zusammen mit verschiedenen Fahrmodi – inklusive des für 2019 neuen ‚Track‘-Modus – dafür, dass Fahrer das ganze Potential der GT bei vielen verschiedenen Bedingungen und auf unterschiedlichsten Straßen voll ausnutzen können – ein grundlegendes Erfordernis bei Langstrecken-Bikes.

 

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Auch am ‚Armaturenbrett‘ der überarbeiteten GT finden sich große Neuerungen. Hinter der aerodynamisch geformten Verkleidungsscheibe, die dank eines verbesserten Ein-Hand-Mechanismus in verschiedenen Höhen fixiert werden kann, versteckt sich ein 6,5-Zoll-TFT-Display. Der preisgekrönte, farbenprächtige Bildschirm ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar und bietet einen exklusiven Aufbau, sodass alle wichtigen Daten des Bikes einfach erkennbar sind, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Mit Hilfe des beleuchteten Menüschalters auf der linken Seite des Lenkers, wo sich jetzt auch der Schalter für die Geschwindigkeitsregelanlage befindet, arbeitet sich der Fahrer ganz intuitiv durch die verschiedenen Menüs und die speziellen Funktionen des Bikes.

Das typische ‚Gesicht‘ der DUKE-Familie ist ein weiteres Element der neuen Identität der GT. Die neu entworfene Front beinhaltet einen starken, neuen LED-Scheinwerfer, dessen Form und Funktion wunderbar verschmelzen. Sechs nach vorne gerichtete, extrem helle LEDs sind auf dem zentralen Kühlkörper aus Aluminium angebracht, während weitere LEDs ein Tagfahrlicht formen, das sicherstellt, dass das Motorrad von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wird. Und wenn die Reise noch weitergeht, obwohl die Sonne bereits am Untergehen ist, kommt das an der Tankverkleidung angebrachte LED-Kurvenlicht zum Einsatz, um die Innenseite der Kurven perfekt auszuleuchten.

Die neueste Generation des semiaktiven Fahrwerks von WP ist das modernste Setup, das je bei einer KTM verbaut wurde. So passen sich noch sensibler ansprechende Sensoren automatisch an den Straßenbelag an, sodass das Handling der neuen KTM 1290 SUPER DUKE GT stets präzise bleibt – egal, wie viel Zuladung man hat oder in welchem Zustand die Straße ist. Fahrer, Fahrer mit Sozius, mit Gepäck oder mit beidem: Die Vorspannung der GT kann – je nach Zuladung – auf Knopfdruck angepasst werden – das Werkzeug kann somit zuhause bleiben. Auch die Dämpfung kann mit einem Finger je nach Stimmung und Straßenbelag eingestellt werden: Comfort, Street und Sport.

Zwei Farben – Weiß und Schwarz – stehen zur Auswahl, während sich zu beiden Seiten der Tankverkleidung zwei neue Staufächer finden, die perfekt für essentielle Gegenstände wie Schlüssel oder Mautpässe geeignet sind. Eine Seite verfügt über einen USB-Anschluss, damit benötigte Geräte auch während der Fahrt aufgeladen werden können, und auch Heizgriffe sind serienmäßig an Bord.

Das Smartphone-Konnektivitätssystem KTM MY RIDE trägt weiter zum hohen Langstrecken-Komfort der KTM 1290 SUPER DUKE GT des Modelljahres 2019 bei, schließlich bietet sie jetzt Navigations-Vorbereitung für Turn-by-Turn-Routenführung und Audio-Instruktionen in 5 Sprachen über eine separat erhältliche App. Zudem ist es möglich, die Anrufer-ID eingehender Anrufe anzuzeigen und diese anzunehmen sowie durch die einzelnen Stücke deiner Lieblings-Playlist zu schalten.

 

KTM 1290 SUPER DUKE R

Als ob ihre Vormachtstellung nicht ohnehin schon in Zement gegossen wäre, erhält die mächtige KTM 1290 SUPER DUKE R für 2019 neue Grafiken, um sicherzustellen, dass ihre Optik mit ihrer brutalen Performance mithält. Dieses Motorrad bietet einen einzigartigen technischen Aufbau mit einem überwältigenden Motor, der in einem perfekt ausbalancierten Fahrwerk steckt, das in praktisch allen Situationen und bei allen Geschwindigkeiten endlosen Fahrspaß liefert und trotzdem – nicht zuletzt aufgrund der hochmodernen High-Tech-Lösungen – jederzeit ein beispielloses Niveau an Sicherheit garantiert.

Mit umwerfenden 177 PS unter dem Tank spornt es seinen Fahrer an, Vollgas zu geben, ohne jemals die Kontrolle zu verlieren: Dafür sorgen ein breiterer, niedrigerer Lenker, Brembo-Monobloc-Bremsen, MSC mit Kurven-ABS, rennerprobte Federelemente von WP, ein optionaler Zwei-Wege-Quickshifter+, ein Multifunktions-TFT-Display und der LED-Scheinwerfer.

Das optionale „Track Pack“ beinhaltet Launch-Control, Schlupfanpassung, drei Stufen der Gasannahme und einen Anti-Wheelie-Modus. Dann gibt es noch das optionale „Performance Pack“ mit Motorschleppmoment-Regelung MSR und dem Quickshifter+. Dieses READY TO RACE-Bike ist mit einem RACE-ON-Schlüssel sowie dem Smartphone- und Musikplayer-Integrationssystem KTM MY RIDE ausgerüstet.

Weitere Produkte aus den KTM PowerParts bieten Kunden viele Möglichkeiten, dieses fantastische Motorrad weiter zu verfeinern und nach ihren Wünschen zu individualisieren – egal, ob sie nach besserer Performance, Praktikabilität oder einer noch aufregenderen Optik streben.

Neu für 2019 sind zwei neue – in Schwarz oder Weiß gehaltene – Grafikkits, die garantieren, dass dieses „Beast“ genauso aggressiv aussieht, wie es fährt.